Talk to your daughter before Unilever does
30. September 2009 Kampagnen, Mode 2.0Wer bis 3 zählen kann weiss , dass hinter der Dove Kommunikationsstrategie – der Idee von natürlicher Schönheit – die Zahlen regieren. Doch neu war sie dennoch, diese Taktik des Ersetzens von Models durch “normale” Frauen. Und sympathisch ist die Idee heute noch. Oder?
Deswegen ist das im Rahmen der Dove Kampagne “for real beauty” von Tim Piper kreierte Video auch eine nette Sache. Schließlich gibt es Rye Clifton die Steilvorlage um die Frauenbilder der Unilever Schwestermarken Axe und Dove im Bewegtbild gegenüber zu stellen. Talk to your daughter before Unilever does ![]()










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Taffe Ansage für einen Montag.
Keine Sorge, What´s Wrong With The Zoo geht nicht steil Richtung Porno, sondern blickt zum Wochenbeginn ...
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Ja sehr schön. oder auch nicht. Das gleiche in grün heute bei aveda wo sie mir was von ihrem tollen fairtrade tee beim haare schneiden erzählt haben und was es für schlimme böse große konzerne da drauße gibt und so. Dabei muß man ja nicht markenguru sein um zu wissen das aveda ja eigentlich zu estee lauder gehört die ja nichts gegen tierversuche und so haben. Bei irgendjemand muss man ja schauen ob die creme einem das gesicht wegätzt. da muss eben mal so ein kleiner schimpanse eben mal kurz in die beauty chemie brühe hüpfen…
Haha..schöne Geschichte
Aber, wie wir es drehen und wenden, unsere kleine Konsumwelt ist leider kein Streichelzoo, wenns um Nachhaltigkeit geht. Weder von Konsumenten- noch von Produzenten- oder Markenseite.
Was mich jedoch erfreuen würde, wäre eine konsequente Verpflichtung zu Transparenz.
Stell dir vor, jeder Schritt einer Produktionskette müsste offen dargelegt werden, damit Verbraucher sehen und verstehen können, wer wie viel an was verdient, wie gefärbt, gewebt, getestet und produziert wird und was alles geschieht, bis ein Produkt im Laden steht oder hängt.
Dann könnten sich Verbraucher nicht nur bewusst dafür entscheiden ob sie nachhaltiger oder weniger nachhaltiger konsumieren, sondern lernen auch die Konsequenzen ihres Kaufverhaltens kennen.
Doch das ist wohl leider ein utopischer Gedanke…
sorry, judith, das ist keine utopie. es gibt mindestens eine marke die es tut. premium-cola. komplette transparenz. und das bei ein hyperkommerz pordukt wie ne cola. haha.
allerdings nicht biologisch und voller zucker. aber transparent und durchgehend korrekt ohne bedarf nach pseudo fairtrade logos.
die welt ist schön.
genau! wieso nicht eine diskussion mit seinem partner live führen, wenn man es auch per kommentar auf seinem blog betreiben kann. I have a very funny picture in my head…
wir chatten auch vom wohnzimmer zur küche.
@Spanier: Du mal wieder mit Wunderbrause Premium…..Ich dachte da eher an große Unternehmen und Marken. Aber hast ja recht. Ihr habt die Möglichkeit dieses Systems bewiesen.
@spanier ja genau dieses Bild hatte ich gestern in meinem Kopf!
habe nochmal über den Transprenzgedanken auf globaler Ebene nachgedacht. Würde nicht funktionieren aufgrund der festgelegten Ökonomie der Informationsverarbeitung bei der menschlichen Wahrnehmungen. Wir sind immer danach bestrebt unsere Kaufentscheidungen an möglichst wenigen kriterien festzulegen. Ist auch eine Entscheidung getroffen werden die nachfolgenden nachentscheidungen habitualisiert (also nicht mehr bewußt durchgeführt). EIne Masse an informationen zu jedem Produkt würde uns ganz stark kognitiv überforden und würde a)dazu führen das wir uns erstmal gar nicht mehr entscheiden können und nichts mehr kaufen und b) um das verhungern zu vermeiden anfangen werden ganz viele Informationen auszublenden. Diesen Informationsausblendeeffekt kann man bei medikamentspackungsbeilagen aber auch bei inhaltsangaben von produkten beobachten…
Es bräuchte also ein Expertensiegel wo nur eine info draufstehen würde (z.b Gut oder Böse)
Mehr kriegt 0815 konsument eh nicht mit.
[...] echte Schönheit sprechen sollen? What’s wrong with the zoo hat ein schönes Video gefunden: Talk to your daughter before Unilever does. (Vielen Dank an Sabine für den [...]
@ claudio > “Es bräuchte also ein Expertensiegel wo nur eine info draufstehen würde (z.b Gut oder Böse)” Ein solches Siegel gibt es sogar, das GOTS (Global Organic Textile Standard) Zertifikat für fair und umweltschonend produzierte Kleidung. Leider mit super lahmen Logo und noch nicht sehr weit verbreitet.
@ Judith > “MADE-BY Track&Trace verfolgt die Spur Ihrer Kleidung. Über den MADE-BY-Code in Ihrer Kleidung erfahren Sie, wo Ihr Kleidungsstück durch wen hergestellt wurde.” Wirkliche Transparenz liefert MADE-BY leider nicht, da eben nur zu erfahren ist, wo produziert wurde, aber nicht ob jeder Teil der Produktionskette fair war.