Der Frühling kommt bestimmt – DavidDavid
31. January 2010 Designer & Labels
Lange nicht gesehen, DavidDavid. (more…)
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Seit “Art Brutâ€, Maria Francesca Pepe`s dritter Kollektion, versucht die in London lebende Designerin aus Mode und Schmuck eine ästhetische Einheit zu schaffen in der das eine nicht ohne das andere kann – die Dualität der kleidsamen Elemente quasi ein großes Ganzes ergibt. Ein hehres Ziel, das Anbetracht des gestalterischen Talents der Jungdesignerin auch große Erwartungen weckt. Zumindest bei mir.

Nachdem ich durch die vorangegangenen, reinen Schmuckkollektionen „Paradoxa“ und „Mucha“ zum Maria Francesca Pepe Bewunderer erste Güte gereift war, stolperte ich zunächst in das große Loch Enttäuschung. Die Verbindung Kleid und Geschmeide konnte das Niveau der Einzigartigkeit, die Pepe`s geometrische und voluminöse Schmuckkollektionen aufwiesen, keineswegs erreichen. Mit der letzten Kollektion „Les fabulous C“ dann die erneute Annäherung. Ich verstand was ich sah und was ich sah fand ich gut. Neu. Frisch. Konsequent. Und natürlich schön wurde die Idee von zwei Disziplinen in einer umgesetzt.
Schön ist die aktuelle Kollektion “Bathing Beauties†mit Sicherheit auch. Art Nouveau Ästhetik trifft auf 40er Jahre Glamour mitsamt träumerischem Video (Screenshots werden hier gezeigt) in dem alles ganz großartig aussieht. Der Blick aufs Lookbook brachte mich jedoch nicht nur rumpelig zurück auf den harten Boden Realität, er enttäuschte mich auch. (more…)

Kriegerinnen im Film und Kriegerinnen in der Mode haben zumindest eine Gemeinsamkeit: Sie sind sexy.
Doch während Hollywood-Amazonen in futuristischen Catsuits (oder wenns ganz schlimm kommt im Bikini und Hotpants) turnen müssen, mutet das Kampfkleid für den Laufsteg etwas intelligenter an. Skulpturaler Futurismus steht dabei hoch im Kurs und Samantha Cole kann in dieser Saison getrost als Gallionsfigur der Kampfgarderobe benannt werden.
Inspiriert von Kate Beckinsale in Underworld, Tina Turner in Mad Max und Jane Fonda in Barbarella
schneiderte die ehemalige Burberry Designerin avantgardistische Kleidkunst mit Tragbarkeitsperspektive.

Auch wenn Federn ja eigentlich auch der Kategorie Körperverpackung angehören, so würde ich sie Menschenhaaren bevorzugen. Bitching & Junkfood sind da nicht ganz so spießig wie ich und popeln Menschenhaar ans Neckpiece und ans Ohrgehänge. Recycling sozusagen und voll politisch korrekt wahrscheinlich auch. Aber so genau möchte ich das gar nicht wissen…


Wenn es nach Craig Lawrence ginge, würden wir dem nächsten Sommer in rüschigen Pom-Pom Kostümen, durchsichtigen Silberblitz-Catsuits und elfenhaft Gefädeltem aufwarten. Gar nicht so schlecht. Sieht nach Spaß aus. Für mich bitte einmal alles.

An Tagen wie diesem, da liebe ich die Drehungen und Wendungen, die das Leben manchmal nimmt in ihrer ganzen Fülle. Das Foto von Christian Neumann und seiner Freundin Virginia Ferreira, den Köpfen hinter dem Label Belle Sauvage, nach ihrer Schau im Rahmen der London Fashion Week, lässt mein Herz vor Freude höher schlagen.
Denn wenn uns jemand vor 8 Jahren erzählt hätte, dass Christian in London ein Modelabel von null auf hundert bringt und ich in Hamburg sitze und über ihn schreibe,dann hätten wir diese Person wahrscheinlich für verrückt erklärt.

Damals bildeten wir in einem irre kleinen schwäbischen Dorf die für die Dorfbewohner wohl anstrengedste Studenten-WG, die tagsüber am Rechner mit Medien rummachte und Nachts einfach viel zu laut war.
Nach einem Jahr zerstob unsere kleine Studentengemeinschaft in alle Windesrichtungen. Christian zog es nach London und zum Film. Mich nach Hamburg und in die Konzeption. Und acht Jahre später, treffen wir uns beide wieder in der Mode…

Wer wie ich noch mit Kassetenrekorder und CD-Playern aufgewachsen ist, kann sich sicher noch an pubertierendes Liebesbekunden via Mixtape erinnern. Schön war´s, nicht? Ich für meinen Teil habe die wichtigsten Mixtape Schätze, inklusive bekritzelter Hüllen in einer Kiste aufbewahrt, obwohl mir längst das Abspielgerät fehlt. Lazy Oaf erweckt die oldschool Zuneigungsbekundung zu neuem Leben. Außen bleibt alles wie gehabt, nur das Innenleben, das hat sich zum Glück modernisiert. Es wäre ja auch zu blöd, wenn man die Musik zum Flirten nicht hören könnte. Das USB Mixtape ist hier erhältlich. (more…)

Wir brauchen, wir wählen, wir kaufen, wir tragen. Philip und Eri Chu behaupten, wir tun dies, weil wir´s einfach müssen und bringen Mode mit täglichen Konsumgütern zusammen. Mit ihrer aktuellen Herbst/Winterkollektion “We need…” entführt uns das Ground-ZeroDuo in den Supermarkt der Mode und hofft darauf, dass die natürlichen Kaufimpulse, die die Cornflakes in den Einkaufswagen bringen, auch mit der Klamotte funktionieren. Wer der Versuchung nicht widerstehen kann, wende sich sogleich Richtung I don´t like Mondays.