Burda Bilderklau bei Stil in Berlin – Es wird ungemütlich
9. September 2009 Blogwatch, Mode 2.0
Missgeschicke passieren hin und wieder. Im Internet sowieso. Und zwischen Bloggern und Unternehmen sind sie an der Tagesordnung. Alles halb so wild. Viele der Querelen lassen sich im direkten Dialog klären und sind schnell vergessen im kleinen virtuellen Universum. Da legt man sich so schnell mit Niemandem in aller Öffentlichkeit an.
Wozu auch? Schließlich lebt das Netz vom Prinzip des Miteinanders, nicht vom Gegeneinander.
Wenn eine Studentin ihr Blog, und damit ihr machtvollstes Instrument, benutzt, um persönlich auf einen Missstand aufmerksam zu machen, dann ist jedoch weit mehr geschehen, als ein kleines Missgeschick und alle Möglichkeiten, die Unstimmigkeiten gütlich zu regeln, misslungen.

Dass sich Burda in dem hier von Mary Scherpe beschriebenen heimlichen Bilderklau auf Stil in Berlin-”Ohne Erlaubnis. Ohne Credit. Ohne Honorar.”- als störrischer und kleingeistiger Streitpartner erwies ist jedoch besonders pikant. Machte sich Burda-Tochter Glam doch gerade auf, die Blogosphäre zu erobern, unabhängige Publisher, ergo Blogger, mit Werbekunden zu verknüpfen, ein gewinnbringendes Geschäftsmodell zu etablieren und im Gegensatz zu anderen großen Verlagshäusern die Arme zukunftsweisend gen Internet zu strecken.



















