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Talk to your daughter before Unilever does

30. September 2009 Kampagnen, Mode 2.0 Judith

Wer bis 3 zählen kann weiss , dass hinter der Dove Kommunikationsstrategie – der Idee von natürlicher Schönheit – die Zahlen regieren. Doch neu war sie dennoch, diese Taktik des Ersetzens von Models durch “normale” Frauen. Und sympathisch ist die Idee heute noch. Oder?

Deswegen ist das im Rahmen der Dove Kampagne “for real beauty” von Tim Piper kreierte Video auch eine nette Sache.  Schließlich gibt es Rye Clifton die Steilvorlage um die Frauenbilder der Unilever Schwestermarken Axe und Dove im Bewegtbild gegenüber zu stellen. Talk to your daughter before Unilever does :-)

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Curious Collection – Fotografiert von Grégoire Alexandre

8. July 2009 Kampagnen Judith

Papierhersteller Arjowiggins hat die Nase nicht nur in der Entwicklung innovativer Papiere vorn – auch das “buzzen” haben die Herrschaften Fabrikanten verstanden.

In den Hauptrollen, Trend Forecaster Li Edelkoort, die zukunftsweisende Farbnuancen vorgab, und Fotograf Grégoire Alexandre, der sich um die Inszenierung kümmerte.

Begleitet wird die Kampagne von einem etwas langatmigen, jedoch liebevoll gestalteten interaktiven Supplement und schwupps, ist die Curious Collection in aller Munde. so macht man das.

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The Uniform Project – 1 Kleid für 365 Tage

12. June 2009 Blogwatch, Kampagnen Judith

Fundraising 2.0 oder wie man mit einem Kleid durchs Jahr kommt. Die Inderin Sheena Matheiken macht uns mit ihrem “The Uniform Project” vor, wie man Mode und Charity auf sympathische und kreative Weise verbindet. Mit dem Ziel, Aufmerksamkeit und Spendengelder für die Non-Profit Organisation Akanksha zu generieren wird Sheena Matheiken ein Jahr lang ein Kleid tragen, es täglich anders inszenieren und dies auf ihrem Blog dokumentieren. In ihren Worten: (more…)

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Gap, Pantone und die Reinterpretation von Ideen

27. January 2009 Kampagnen, T-Shirts & Hoodies Judith

Wie man gute Ideen erfolgreich reinterpretiert zeigten uns in diesem Monat T-Mobile und Gap.
Letztgenanntes Unternehmen setzt auf eine Zusammenarbeit mit Pantone und verkauft in einem Pop-Up Store eine limitierte Edition von T-Shirts in Pantone-Farben. Ein schöner PR-Gag, der anbetracht der zahlreichen Berichte und Blog-Posts sein Ziel nicht verfehlte.

Dass die japanische Firma UNIQLO bereits T-Shirts und Kaschmir-Pullover in Pantone Farben auf den Markt brachte fiel außer MEKAS bislang leider kaum jemandem auf…. (more…)

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Zu Ehren der Weichheit der Wolle – Großartige Kampagne fotografiert von Vincent Fournier

30. June 2008 Kampagnen Judith

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Kreiert von TBWA Paris und fotografiert von Vincent Fournier ist diese Kampagne wohl eine der originellsten, die die Wollwaschmittelbranche zu bieten hat. Gefunden auf Pieter´s tollem today and tomorrow Blog.

Bilder via Vincent Fournier

 

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Radical Advertising – Hinkucken!!!

18. June 2008 Events & Wettbewerbe, Kampagnen, Kunst & Mode Judith

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Radical Advertising – Eine Ausstellung, die man sehen MUSS. Online oder live und in Farbe.
Noch bis 17. 08. 2008 habt ihr die Moglichkeit. Cindy Sherman, Zevs, Maison Martin Margiela, und Jeff Koons sind dabei – ja, und auch die berühmt berüchtigte Adbusters Foundation. Die Liste lässt sich atemlos fortsetzen mit Oliviero Toscani, David LaChapelle, Terry Richardson, Banksy undsoweiterundsoweiter.
Ansehen! Lohnt sich. Hier der offizielle Pressetext:

“Die Ausstellung mit dem provokanten Titel zeigt, dass der Wechsel vom 20. zum 21. Jahrhundert einen radikalen Paradigmenwechsel in der Werbung markiert.
Unter dem Vorzeichen der Globalisierung werden die 90er Jahre des 20sten Jahrhunderts zum Jahrzehnt der No-Logo-Bewegung und des Adbusting – ein Angriff auf die Vermüllung der semiotischen Umwelt mit Werbebotschaften.
radical-advertising_adbusting_campaign_creative_re-coding_6.jpgradical-advertising_adbusting_campaign_creative_re-coding_4.jpgGeradezu federführend dabei war die Modeindustrie: sie verkaufte es nicht nur als chic, gehijackte Logos zu tragen, sondern bediente sich in ihren Werbeauftritten auch erfolgreich der Techniken der Antiwerbung. Und wird damit zu einem Vorreiter eines radikal gewandelten Werbeverständnisses, das die Angriffe politischer wie künstlerischer Positionen auf die globale Werbung erfolgreich in Kampagnen inkorporiert. Die Ausstellung zeigt die Adbuster Kampagnen und die kritischen Kunstreflexionen von Künstlern wie Jeff Koons, Damien Hirst, Cindy Sherman und Daniele Buetti ebenso wie die meinungsbildenden Kampagnen von Benetton, Sisley oder Diesel, von Calvin Klein oder Comme des Garcons.

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Die Globalisierung zeitigt aber seit den 90er Jahren auch einen fundamentalen Wandel im Media-Konsum der Verbraucher. Auf den Mediaoverkill durch die totale Fragmentierung des Fernsehens, durch Web, Mobilfunk und Instant Messaging antwortet die Werbung mit einer zweiten ebenso radikalen Volte im 21. Jahrundert: sie entfernt sich von der Massenkommunikation und spricht den einzelnen dort an, wo sie ihn erreicht. Die Beziehung zum Konsumenten wandelt sich vom Passiven zum Aktiven. Buzz-Marketing, Guerilla- und Ambient-Werbung, Web2.0 erfinden den teilnehmenden Consumer. Die Ausstellung baut dazu spektakuläre Ambient Werbeauftritte dreidimensional nach und führt in die Werbewelt des Web2.0. und auf Youtube.

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Auch hier greifen wieder Künstler subversiv und agressiv in die Werbewelt ein: Zevs „kindnapped” Werbefiguren aus Plakaten, Tom Sachs „baut” in Heimwerkermanier ein McDonald Restaurant nach …

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NRW-Forum Kultur und Wirtschaft
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
Tel.: +49 (0)211 – 89 266 90
Fax: +49 (0)211 – 89 266 82
www.nrw-forum.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 20:00h
Freitags bis 24:00h”

Alle Fotos von radicaladvertising

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Berlin und Couture ist wie Paris und die Currywurst? Scherer González belehren uns eines Besseren

13. June 2008 Designer & Labels, Kampagnen, Von Lesern empfohlen Judith

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Berlin und Couture, das geht auf den ersten Blick zusammen wie Paris und die Curry-Wurst.
Bei genauerer Betrachtung mag dem geneigten Betrachter jedoch auffallen wie einfältig eindimensional dieser Gedanke sein könnte – und ungerecht – und langweilig – und überhaupt. Steht doch Berlin nicht nur für edgy Mode und elektronische Musikkultur. Steht Paris doch nicht ausschließlich für Defilees und renommierte Modehäuser.
Es ist an der Zeit, in Berlin mal genauer hinzuschauen und diejenigen ins Auge zu fassen, die auf den ersten Blick nicht ganz so „hineinpassen”, diejenigen, die sich abheben von der allgemein gängigen Modesprache der Stadt, diejenigen die etwas wagen, die tollkühn an die Zeiten anknüpfen in denen Berlin für Glamour, Stil und Extravaganz stand und nicht für „arm aber sexy”.

Es ist Zeit für Scherer González.
Ein junges Label, das ganz mutig eigensinnig von Berlin aus die große Mode macht, Couture mit Pret-a-Porter verbindet und derzeit im Ausland mehr Beachtung findet als in heimischen Gefilden. Schluss damit. Weshalb in die Ferne schweifen wenn das Gute doch so nah….
Constanze G. González und Paul Scherer lernten sich bei ihrem Modedesign Studium am Berliner Lette Verein kennen, gründeten 2004 ihr gemeinsames Label und erschaffen seitdem mehrfach preisgekrönte feminin-avantgardistische Kreationen die sanft und harmonisch scheinbar Gegensätzliches verbinden. So treffen Cyberspace-Ästhetik auf Rokoko-Charme, märchenhafte Elfenroben auf Bondage-Elemente, organisch fließende Formen auf Schnitte, die die Kurven beherrschen. scherergonzalezg9.jpgscherergonzalezg8.jpg
Neben großen Roben heben sich aufwendige Korsagen als Highlights aus der AW08/09 Kollektion hervor. Mit starker Taillierung formen diese den Körper der Trägerin und unterstreichen eine feminine Bewegungs- und Trageform. Eingeschnürt und zugleich aufgebrochen, voluminös und doch federleicht -die Korsagen sorgen in Verbindung mit zarten Materialien und den sanft wallenden Stoffbahnen der Abendroben für DIE Spannung und Kraft, die einer starken Kollektion innewohnt.

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Dass Scherer und González auch versiert und probierfreudig in der Be- und Verarbeitung ihrer Materialien sind, lässt das junge Designerduo ganz weit vorne mitspielen. Luxuriöse Materialien wie Duchesse-Seide, Kaschmir, Straußenfedern, Ziegen-, Schlangenleder und Lammnappa erhalten durch individuelle Bearbeitung wie z.B. spezielle Färbungen und Vintage-Waschungen eine außergewöhnliche Optik und einen einzigartigen Look. Gekrönt wird jedes Kollektionsteil durch aufwändige Details, sichtbar durch aufgefädelte vergoldete Schlangenwirbel, handbezogene Lederknöpfe oder die Verarbeitung von Ziegenvelour mit Taftplissee und Metallringen. Untypische Kombinationen, wie das Zusammensetzen von Seidensamt, Lammnappa und Chiffon kennzeichnen das Design von Scherer González, ebenso wie das bewusste Aufbrechen klassischer Schnitte.
Dass in ausgesuchten Werkstätten in Berlin und Brandenburg produziert wird setzt Scherer González das letzte Sympathiesternchen aufs Couture-Krönchen.

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Photos via Scherer González

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Von blumigen Tapeten und der perfekten Kampagne

13. June 2008 Designer & Labels, Kampagnen Judith

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Nein meine werte Leserschaft, ihr braucht jetzt nicht entsetzt die Köpfe zu schütteln – ich stimme in diesem Post keine Lobeshymnen auf James Jean´s handgemalte Trembled Blossoms Tapete für Prada an. Das haben andere bereits ausreichend erledigt und wir alle wissen: Es ist ein Meisterwerk. Daran gibts nichts zu rütteln und dazu muss auch nichts mehr geplappert werden.

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Mir geht es heute um die perfekte Inszenierung einer Marke mit einer breiten Produktpalette, der Kommunikation einer starken CI und der Kreation eines hohen Wiedererkennungswertes.
Seht euch die Bilder an. Egal ob es sich um die Damen- oder Herrenkollektion, Schuhe, Brillen oder Taschen handelt – man sieht auf den ersten Blick, dass man es mit einer Prada-Inszenierung zu tun hat. Und nein, es liegt nicht primär am Logo und auch nicht an den Models – Es ist das Setting. Rund um die Tapete wurde gepost, gezeigt und inszeniert -
jedes Foto ist einzigartig, nie kommen die Produkte zu kurz und dennoch wird ein hoher Wiedererkennungswert transportiert. Meine Herrschaften, das ist Kampagnenkonzeption der Extraklasse.

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Screenshots von Prada

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