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5Preview – Neue T-Shirts

30. March 2009 T-Shirts & Hoodies Judith


Mit DIY-Prints im Chanel Stil trafen Emeli und Diego im letzten Jahr den Nerv der Zeit – jetzt gilt es jedoch, den Erfolg ihres T-Shirt Labels 5Preview auch langfristig zu halten.

Mit ihrer dritten Kollektion zitieren die Römer bereits gezeigte Entwürfe und ich auch wenn mir das junge Label sympathisch ist, so hoffe ich, dass spätestens in der vierten Kollektion frischer Wind einzieht. (more…)

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5Preview in der zweiten Runde

26. January 2009 T-Shirts & Hoodies Judith

Wie man mit MySpace und einem Fake Chanel Shirt einen Hype auslöst zeigten uns die Römer Emeli und Diego bereits im letzten Jahr. Mit bedruckten T-Shirts, die sie mit ihrem Label 5Preview vermarkten, legten die beiden Designer einen Senkrechtstart aufs Parkett der seinesgleichen sucht.
Der Label-eigene Blog fördert die Interaktion mit der Zielgruppe – Fans, Berichte und Projektdokumentationen belegen in Worten und Bildern die Lebendigkeit und Beliebtheit des Newcomer-Labels…. (more…)

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Gut eingefädelt – Byblos SS09

15. December 2008 Designer & Labels Judith

Mehr von Byblos hier, via Bleachblack. (more…)

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Das Kleid und der Filzstift – Renewable Clothing von Fernando Brizio

8. July 2008 Events & Wettbewerbe, Kunst & Mode Judith

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Kleider mit kleinen Täschchen für Filzstifte, deren Farbe in den Stoff ausblutet? Mit diesem Vorschlag verbinde ich zunächst nichts Ästhetisches. Der portugiesische Künstler Fernando Brizio belehrt mich eines besseren. Im Rahmen der Turiner Ausstellung “flexibility – design in a fast changing society” entwickelte Brizio erneuerbare Kleidung, die auf dem oben genannten Konzept basiert und überraschend tragbar und hübsch erscheint. Das Beste: Die Farbe ist auswaschbar. Das heißt, je nach Anlass und Tageslaune kann innerhalb einer halben Stunde ein schlichtes schwarz-weiß Kleid entstehen, oder ein schreiend-buntes. Werter Herr Brizio – das ist aber mal eine tolle Idee.
Mehr Infos gibts bei designboom.

Alle Fotos von designboom

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Zwischen Kunst, Streetart und Kinderkram – Jan Vormann´s Legoinstallationen

24. June 2008 Kunst & Mode Judith

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Jedes Jahr an Weihnachten, sortiert mein Vater die mannigfachen Einzelteile unseres Legoimperiums. 3 Kinder und ein bauwütiger Vater – das hat unserer Familie einen ganzen Raum voller Plastikkleinteile beschert, die, abgesehen von der weihnachtlichen Sortiermeditation kaum mehr angerührt werden. Wir Kinder sind „aus dem Haus”, die Enkelkinder noch lange nicht in Sicht, und ich frage mich, ob ich meinen Vater nicht zu Streetart Aktionen à la Jan Vormann anstiften soll. Dann wird die Nachbarschaft zumindest schöner.

Die hier gezeigten Legokunstwerke entstanden in Bocchignano, einem Dorf, nahe bei Rom als Teil des Gruppenprojektes “20 Eventi”. Der deutsche Künstler Jan Vormann begann mit seinem Studium in Berlin und setzt dies seit 2007 in St. Petersburg fort. Zuletzt war er mit „Vo chto my igraem zavtra? With what are we playing tomorrow? ” in der C.A.G Gallery in St. Petersburg zu sehen.jan-vormann_lego-kunst_art_3.jpgjan-vormann_lego-kunst_art_5.jpg

Fotos via Jan Vormann

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Nein, es sind keine extraterrestrischen Antennen und auch keine Selbstverteidigungsinstrumente mit Warnblinker – Schmuck von Gualti

12. June 2008 Accessoires & Schmuck Judith

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Nein, es sind keine extraterrestrischen Antennen und auch keine Selbstverteidigungsinstrumente mit Warnblinker. Es ist Schmuck von Gualti – der die Bloggerszene hin und wieder in heiße Diskussionen stürzt. Der Designer selbst sieht seine handgemachten Kreationen als spektakuläre Skulpturen, die durch Bewegung und Licht zu eigenem Leben erwachen. Kritiker zerreißen sich die Münder ob der unpraktischen Handhabe dieser ungewöhnlichen Stücke. Sie haben wohl nicht verstanden, dass gerade die Alltags-Untragbarkeit Gualti´s Kreationen den wertvollen Touch des unerreichbar Besonderen geben.
Ihre Daseinsberechtigung erhalten Gualti´s Stücke nicht durch Kompatibilität zum mir, dir und euch, sondern durch ihre Einzigartigkeit, die irgendwo zwischen Fiktion und Realität liegt. Sollte der Schmuck für jeden tragbar sein, würde es ihn bei H&M geben. Punkt. Aus. Fertig.

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Fotos via Gualti

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Sometimes someone starts to do something – 5PREVIEW

15. April 2008 Designer & Labels, DIY & Customizing, T-Shirts & Hoodies, Von Lesern empfohlen Judith

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Spätestens seit Lily Allen und Gnarls Barkley haben wir alle das Myspace-Musik-Hype-Ding kapiert.
Unbekannter Künstler sammelt sich eine große Fangemeinde an und wird bekannt und erfolgreich.
Dass die Story auch mit der Mode funktioniert ist kaum verwunderlich.
Warum? Vielleicht, weil man mittlerweile ganz simpel per Knopfdruck weltweit Menschen eines subkulturellen Milieus erreichen kann oder, weil man gerade in den modischen Zeitgeist passt und auch ohnehin früher oder später zu Ruhm und Ehre gelangen würde. Auf 5Preview treffen beide Argumente zu.

Das junge, von der Punk-Szene inspirierte T-Shirt Label aus Rom war ursprünglich ein Modeexperiment und wurde geliebt, gehypt, gekauft, noch eher das Label offiziell gegründet war.
Jaja, das klingt wie ein Märchen…
chanelvt6.jpg Das Beste: Die Geschichte ist wahr. UND: es steckt keine große Marke, kein riesiges Marketingbudget hinter 5Preview. Das Label ist kein verstecktes Viral und kein geheimer Sponsor bezahlt um die begehrte Zielgruppe der urbanen Mover´s n´Shakers zu erreichen.
5PREVIEW ist einfach RICHTIG.GUTES.ZEUG- gemacht von Emeli und Diego, zwei urbanen Kreativen, die Geschmack und Sensitivität haben um „das schwarze Loch in der Modewelt zu füllen, das gefüllt werden muss”.

Und auch für mich kam das Kreativduo zur rechten Zeit. – Ich begann gerade, mich zu langweilen- . Tag für Tag streife ich durch Webseiten, Kollektionen und Präsentationen. Speziell im T-Shirt und Streetwear Segment bildet triviales Design leider die Regel und ich fragte mich, wie lange ich noch meine Zeit verschwenden muss, bis ich endlich wieder das Glück habe auf Erwähnenswertes,Neues, Charaktervolles zu stoßen.

londonblogdi7.jpg5Preview war die Suche wert. Die T-Shirts mit den handgemachten Prints sind einfach und zugleich geistreich, witzig und dennoch stilsicher. Sie sitzen casual und haben DEN Vintage Chic.
5PREVIEW gibt uns alles. Eine Brise Punk-Minimalismus, einen Hauch Unabhängigkeit, einen Touch Selfmade-Charme und eine große Portion souveränen Stils.
Ein 5Preview Shirt hat „das Demo-Tape Feeling…mit großem Rock Star Potential”, sagt Designerin Emeli . Und – sie hat recht!

Seit Februar warte ich auf den angekündigten Onlineshop, ich warte auf Distributions-Informationen, auf Preislisten …um zu erzählen, wo und wie und für wieviel es diese tollen T-Shirts gibt.
Obwohl es nach wie vor keine Infos dazu gibt und der direkte Online Verkauf sogar ganz eingestellt wurde, möchte ich euch diese tolle Label nicht vorenthalten.

Sobald es Neuigkeiten gibt werde ich sie auf what´s wrong with the zoo verkünden.
Eine Schande wäre es, wenn uns diese tollen Dinger durch die Lappen gehen würden…Eine Schande wär´s..

Wer mehr wissen möchte, gehe bitte alsbald auf die 5Preview Webseite oder den 5Preview Blog.
Für alle, die die 5PREVIEW Entstehungsgeschichte nun doch nochmal ganz und ausführlich und ich authentischen worten lesen möchten, folge dem Text. Emeli und Diego erklären, was da eigentlich so passierte:
.
Sometimes someone starts to do something. Sometimes one quit after a while but sometimes that something turns into something else.

So, one night you need a T-shirt. There is a lot of them in the wardrobe and in the mess around you but you are sick and tired of them after wearing them so many times. Then you find that old white one you havent used in a long time. Like a creative flash you start to cut out that phrase that followed you since yesterday from a piece of paper and with some acrylic color on the kitchen table you print that phrase on the T-shirt.

foulardblogfa2.jpgYou put the T-shirt on and you go out and you get drunk and that guy in the toilet queue asks you “Wow! Where did you get that shirt?” and you go to bed and you wake up and and the day after you put it on again to go to work and your friend says “Wow! Where did you get that shirt?” Also the guy on the first floor ask you that. And you take a picture of yourself and you put it on your Myspace page…and then all the comments and messages from all over the world drowns you in a second.

Wow. You hurry home to reflect. That night you decide to do one more print, or two. The day after you put theese other 2 prints online. And the people from all over the world gives you a fantastic feedback and they ask you if you are The Creator and if they are on sale and in which shops they can get the T-shirts…So you think “Wow” again and you go out to look for cheap blank T-shirts but no one satisfies you, they are not like the old one you had at home (it’s kind of hard to find the perfect T-shirt , everybody knows that, right?).

So you make a sketch of that perfect T-shirt and you bring it to the tailor downstairs…too expensive though so you call a tailors shop outside town.

Yesterday you didn’t know what to wear, now you have 500 perfect white T-shirts. Sometimes some things transform into others…

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Patafisics Wissenschaft der imaginären Lösungen

18. March 2008 Designer & Labels, Strick Judith

 

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Die Designer Brenda Cecchi und Andrea Sicuro lehnten sich bei der Namensgebung ihres 1995 gegründeten Designstudios für Mode, Inneneinrichtung, Grafik und Performances an Jarrýs absurdistisches Philosophie- und Wissenschaftskonzept an, das „unter umgekehrten Vorzeichen ein Paralleluniversum erfindet, das an die Stelle der bekannten Welt treten könnte” (Wikipedia). Als Anlehnung an die rationale Absurdität, die von Jarry als Pataphysik beschrieben wird, focussiert sich Patafisic auf die Suche nach vertrauten Beziehungen zwischen klaren und puren Konzepten und ihre ihren möglichen, vorstellbaren Abweichungen.

Als ich eben zufällig auf der Patafisic Webseite landete blieb ich erstaunt und begeistert hängen. Seit 2005 betreibt Brenda Cecchi das Patafisic-Studio als alleinige Inhaberin und wartet unter Anderem mit einer
detailreich entwickelten Kollektion auf, deren unaufgeregte Schönheit mich staunen lässt. Es geht mir selten so, dass ich wünschte ich könnte es mir leisten 80% einer Kollektion zu kaufen …Die zeitlosen schlichten Stücke vereinigen Komplexität mit Klarheit und sehen so bequem, hochwertig und spielerisch aus, dass ich mir vorstellen kann, wenn man sie einmal trägt, zieht man sie nicht mehr so schnell aus.

In dem Prozess der Kollektionsentwicklung geht es Brenda Cecchi nicht wie allgemein üblich um die Entwicklung eines Styles oder eines Themas. Anstatt statischer Visionen entwickelt sie Objekte, die mit Körperformen und geometrischen Elementen spielen. Variationsreiche Tragbarkeit wird mit all ihren kreativen Konsequenzen behandelt und dabei mit hochwertigen Materialien umgesetzt. Geboren werden Cecchi´s Kollektionen aus Beobachtungen von Körperbewegungen und Formen, aus traditionellen Elementen und aus unkonventionellem Experimentieren mit Tragbarkeit und Variation. Patafisic ist weder Couture noch Architektur. Patafisic ist persönliches Design.

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Photo credits: Patafisic

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