2. February 2010 Designer & Labels Judith 31. January 2010 Accessoires & Schmuck, Designer & Labels Judith 


Seit “Art Brutâ€, Maria Francesca Pepe`s dritter Kollektion, versucht die in London lebende Designerin aus Mode und Schmuck eine ästhetische Einheit zu schaffen in der das eine nicht ohne das andere kann – die Dualität der kleidsamen Elemente quasi ein großes Ganzes ergibt. Ein hehres Ziel, das Anbetracht des gestalterischen Talents der Jungdesignerin auch große Erwartungen weckt. Zumindest bei mir.

Nachdem ich durch die vorangegangenen, reinen Schmuckkollektionen „Paradoxa“ und „Mucha“ zum Maria Francesca Pepe Bewunderer erste Güte gereift war, stolperte ich zunächst in das große Loch Enttäuschung. Die Verbindung Kleid und Geschmeide konnte das Niveau der Einzigartigkeit, die Pepe`s geometrische und voluminöse Schmuckkollektionen aufwiesen, keineswegs erreichen. Mit der letzten Kollektion „Les fabulous C“ dann die erneute Annäherung. Ich verstand was ich sah und was ich sah fand ich gut. Neu. Frisch. Konsequent. Und natürlich schön wurde die Idee von zwei Disziplinen in einer umgesetzt.
Schön ist die aktuelle Kollektion “Bathing Beauties†mit Sicherheit auch. Art Nouveau Ästhetik trifft auf 40er Jahre Glamour mitsamt träumerischem Video (Screenshots werden hier gezeigt) in dem alles ganz großartig aussieht. Der Blick aufs Lookbook brachte mich jedoch nicht nur rumpelig zurück auf den harten Boden Realität, er enttäuschte mich auch. (more…)
29. January 2010 Designer & Labels, Kunst & Mode Judith 

Artisanal Collection aus dem Hause Maison Martin Margiela heißt in dieser Saison zum ersten Mal nicht “handgemacht im Hinterzimmer”, sondern “couturesque hochgeschneidert”. Auch gut. Klar. Obwohl ich zugeben muss, die Luftballonexperimente und Papierwebereien der vonangegangenen Artisanal Kollektionen haben mir gerade deswegen gefallen, weil sie eher spielerische Experimente als laufstegtaugliche Vorzeigestücke waren. Doch wenn Artisanal bei Maison Martin Margiela jetzt nicht mehr Basteln, sondern Couture ist, dann wünsche ich mir, das großartige Spiegel-Oberteil noch einmal in der aufgemotzen Outfit-Version. Hörste, Margiela?
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google adsense 28. January 2010 Designer & Labels Judith 
Berlin ohne Jungdesigner wäre wie Harry ohne den Wagen oder so. Im Kreislauf Mode übernehmen die, die weder bei Sex auf den Toiletten, noch beim Bebelplatz Blitzlichtgewitter beklatscht werden die Säule Kreativität. Und auf dieser Säule hat sich Berlin ja ganz schön breit gemacht. Zu recht. Wo man geht gibt’s was zu sehn – ob Hedonistisches mit Mensch, oder Raum mit Zeit und Stil, Berlin…da geht was. Und auch wenn Messezelte abgebaut und Hallen leergeräumt sind, die Jungen werkeln weiter. Authentisch, kreativ, innovativ, ach herrje und für was Berlin sonst noch so steht.

Zeit also, endlich vom Bebelplatz weg und zu jenen hin zu sehen, die auch nicht im Michalskyesken Rampenlicht standen. Nicole Roscher mit ihrem Label vonBardonitz fiel mir gleich zweimal auf. Im Projektgalerie Showroom und bei der HBC Couture Show, einer Off-Veranstaltung während der Berlin Fashionweek.

Seit 2007 betreibt die Berliner Jungdesignerin ihr, nach einem alten Familiennamen benanntes, Label und kreiert durch die Dekonstruktion klassischer Herrenschnitte zeitlose und zugleich aufregende Kollektionen in der jeder Knopf, jede Naht und jeder Faltenwurf konsequent zu Ende gedacht und gearbeitet wurde. (more…)
27. January 2010 Designer & Labels, Events & Wettbewerbe Judith 
Gestern noch ein Designer für Morgen, heute einer der Großen in Berlin. Sam Frenzel, der Gewinner des von Peek & Cloppenburg initiierten Designer for Tomorrow Awards brachte am Ende des ersten Tages die Hoffnung zurück. Keimte in mir bereits die Sorge auf, dass zwischen kommerziellem Schick und edgy Jungdesigner-Näherei in Berlin die tatsächliche Innovation im Luxussegment entweder nicht gekonnt, (more…)
27. January 2010 Designer & Labels, Events & Wettbewerbe Judith 
Berlin, Berlin – Fashion Week sollte Frozen Week heißen, die Herrschaften. Es war kälter als kalt und bei Veranstaltung nach Veranstaltung kam das Bloggen viel zu kurz. Erfreulicherweise blieb dafür jedoch mehr Zeit für all die alten und neuen Freunde und Bekannte, die das Leben in der Blogosphäre so mit sich bringt.
Und seitdem Jan Joswig mich mit seinem Artikel “Tanzen statt Twittern” wachrüttelte, habe ich seinen Rat befolgt und Mode gesehen, ohne gleich darüber zu schreiben, mit Menschen geplaudert ohne an das Notebook zu denken und das Handy…einfach auf lautlos gestellt. Bevor der Blick jedoch zu den nchsten Modewochen schweift, ein kleiner Rückblick nach Berlin. Hier Worte und die besten Links zu Lena Hoschek und Schumacher.
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4. January 2010 Designer & Labels Judith 

Post aus Ungarn ist nicht alltäglich. Post von einer ungarischen Modebloggerin, die ihre Arbeit vorstellt auch nicht. Grund genug, neugierig zu sein aufAnna Daubner. Gemeinsam mit zwei Freundinnen betreibt sie den in Ungarn wohl sehr bekannten Modeblog Our Fashion, der auch für nicht-ungarisch-sprechende wie mich mehr als nur einen Besuch wert ist.
Doch um den Modeblog geht es eigentlich nicht. Anna Daubner macht nämlich auch Mode und stellte mir ihr jüngstes Projekt Prismatique vor. Neben bemalten Textilien finden sich Schmuckspielereien und aufwändig verzierte und benähte Stücke. Herausragend sind Anna Daubners Origami Accessoires aus Papier, von denen ich gerne noch mehr viele weitere Versionen sehen möchte. (more…)