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Radical Advertising – Hinkucken!!!

18. June 2008 Events & Wettbewerbe, Kampagnen, Kunst & Mode Judith

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Radical Advertising – Eine Ausstellung, die man sehen MUSS. Online oder live und in Farbe.
Noch bis 17. 08. 2008 habt ihr die Moglichkeit. Cindy Sherman, Zevs, Maison Martin Margiela, und Jeff Koons sind dabei – ja, und auch die berühmt berüchtigte Adbusters Foundation. Die Liste lässt sich atemlos fortsetzen mit Oliviero Toscani, David LaChapelle, Terry Richardson, Banksy undsoweiterundsoweiter.
Ansehen! Lohnt sich. Hier der offizielle Pressetext:

“Die Ausstellung mit dem provokanten Titel zeigt, dass der Wechsel vom 20. zum 21. Jahrhundert einen radikalen Paradigmenwechsel in der Werbung markiert.
Unter dem Vorzeichen der Globalisierung werden die 90er Jahre des 20sten Jahrhunderts zum Jahrzehnt der No-Logo-Bewegung und des Adbusting – ein Angriff auf die Vermüllung der semiotischen Umwelt mit Werbebotschaften.
radical-advertising_adbusting_campaign_creative_re-coding_6.jpgradical-advertising_adbusting_campaign_creative_re-coding_4.jpgGeradezu federführend dabei war die Modeindustrie: sie verkaufte es nicht nur als chic, gehijackte Logos zu tragen, sondern bediente sich in ihren Werbeauftritten auch erfolgreich der Techniken der Antiwerbung. Und wird damit zu einem Vorreiter eines radikal gewandelten Werbeverständnisses, das die Angriffe politischer wie künstlerischer Positionen auf die globale Werbung erfolgreich in Kampagnen inkorporiert. Die Ausstellung zeigt die Adbuster Kampagnen und die kritischen Kunstreflexionen von Künstlern wie Jeff Koons, Damien Hirst, Cindy Sherman und Daniele Buetti ebenso wie die meinungsbildenden Kampagnen von Benetton, Sisley oder Diesel, von Calvin Klein oder Comme des Garcons.

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Die Globalisierung zeitigt aber seit den 90er Jahren auch einen fundamentalen Wandel im Media-Konsum der Verbraucher. Auf den Mediaoverkill durch die totale Fragmentierung des Fernsehens, durch Web, Mobilfunk und Instant Messaging antwortet die Werbung mit einer zweiten ebenso radikalen Volte im 21. Jahrundert: sie entfernt sich von der Massenkommunikation und spricht den einzelnen dort an, wo sie ihn erreicht. Die Beziehung zum Konsumenten wandelt sich vom Passiven zum Aktiven. Buzz-Marketing, Guerilla- und Ambient-Werbung, Web2.0 erfinden den teilnehmenden Consumer. Die Ausstellung baut dazu spektakuläre Ambient Werbeauftritte dreidimensional nach und führt in die Werbewelt des Web2.0. und auf Youtube.

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Auch hier greifen wieder Künstler subversiv und agressiv in die Werbewelt ein: Zevs „kindnapped” Werbefiguren aus Plakaten, Tom Sachs „baut” in Heimwerkermanier ein McDonald Restaurant nach …

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NRW-Forum Kultur und Wirtschaft
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
Tel.: +49 (0)211 – 89 266 90
Fax: +49 (0)211 – 89 266 82
www.nrw-forum.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 20:00h
Freitags bis 24:00h”

Alle Fotos von radicaladvertising

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Es ist Naco-Paris – unverhofft kommt oft

17. June 2008 Designer & Labels, DIY & Customizing Judith

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He acts like a showgirl – dafür bekommt Naco-Paris gleich mal volle Punktzahl auf der Sympathieskala. Mein Herz schlägt für Nerds. Wer hätte jedoch gedacht, dass Naco kein durchstartender Hip-Hop Act und schon gar kein nerviger Partyhopper ist, sondern als eines DER neuen Modetalente aus Paris gehypt wird?

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Fotos via Naco-Paris

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Die Icone und die Fakes – Coco Chanel und die Generation DIY

17. June 2008 Designer & Labels, DIY & Customizing, Kunst & Mode, Von Lesern empfohlen Judith

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Als Coco Chanel 1913 in Paris ihr erstes Geschäft eröffnete, vermutete wohl keiner, dass dieses Persönchen einmal eine der einflussreichsten Designer des 20. Jahrhunderts, eine Verkörperung der industriellen Revolution und eine Wegbereiterin für die Emanzipation der Frau sein würde.
Es waren die allgemein üblichen enggeschnürten Korsetts und die langen, mit Petticoats unterrüschten Kleider, denen Chanel im ersten Schritt den Garaus bereitete. Stattdessen führte sie einen eleganten und zugleich komfortablen, von der Herrenmode inspirierten Kleidungsstil für die Damen ein. Perlenketten, kantige Linien, gekürzte Röcke und Jersey als Basismaterial – das waren die ersten Elemente der Chanel-Signatur.
coco-chanel.jpg “Das kleine Schwarze”, gefeatured von der Amerikanischen Vogue, sorgte in der allgemeinen Öffentlichkeit für entsetze Aufregung – brachte Chanel im Jahr 1926 jedoch den internationalen Durchbruch. Ein Kleid, das sowohl am Tage, als auch am Abend tragbar, sexy und bequem zugleich, und dazu noch trägerlos und rückenfrei war? Für die Einen war es das It-Piece, für die anderen eine skandalöse Sensation. Und heute? Ist das kleine Schwarze eine Ikone, eine Legende, ein Must-Have.

Der Rest ist Geschichte – bis zu ihrem Tod im Jahre 1971 hatte Coco Chanel nicht nur ein internationales Modeimperium aufgebaut – sie hatte auch die Tore zur Welt der Haute Couture geöffnet.
Mit ihrem Lifestyle und ihrer zeitlosen Klasse, der intelligenten Art sich zu emanzipieren und den tragbar, eleganten Designs gilt Coco Chanel noch heute als prägende Figur in der Modeentwicklung und Stilbildung. Dafür kürte sie das Time Magazine zu einer der 100 einflussreichsten Personen des 20. Jahrhunderts.

Das Chanel Logo stammt nicht aus Coco´s Feder, sondern wurde von dem Eigentümer von, Chateu de Cremat entwickelt. Im klassischen Chanel Farbschema schwarz-und weiss und einer von Chanel´s wichtigsten Designrichtlinien folgend -”simplicity is the keynote of all true elegance”- entstand eines der bekanntesten Markenzeichen der Welt.
Das Chanel Logo, die reduzierte Farbpalette, die hochwertigen, traditonellen Materialien, Chanels einzigartige Designsprache und ihr Status als Modeikone sind die unsterblichen Schlüsselcodes, die heute noch Hersteller, Künstler, Designer und Möchtegerns für Fälschungen und Kunstwerke, Hackings und Re-Codings inspirieren.

Ich habe mich heute auf die Suche nach dem Chanel Logo gemacht. Billige Imitationen umging ich und fokussierte meine Suche auf Jungdesigner, DIY und Customizing Ideen.
Ich fand seltsames und spannendes, schickes und hässliches – sehet her, wie bunt die Chanel-Replica Welt ist. Was mich am Meisten erstaunte, war die Chanel-Tortenmanie. Es gibt hunderte Bilder mit Chanel-Torten im Netz….und ich frage mich: wer im Himmel freut sich an seinem Geburtstag über eine Chanel-Torten-Tasche, wenn´s nicht für eine Echte gereicht hat?

Fotos oben: Kunst vom frz. Künstler Zevs, via Art Magazine, Grabstein Installation der Künstlerin Laura Keeble, T-Shirt von Naco-Paris, Chanel Kuchen debbiedoescakes, T-Shirt von Cherrycore

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Transratfashion, ein Projekt von Kristofer Pateau

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T-Shirt von “Behind The Scenes”

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Flickr Photo by Sergio Sainz

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I´m not obsessed, The best of DIYchanel-hack_chanel-t-shirt_customiting_diy_chanel_cc_7.jpgchanel-hack_chanel-t-shirt_customiting_diy_chanel_cc_6.jpg
Ketten von Cherrycore and Flickr Photo by Pincurlsandpeacoatschanel-hack_chanel-t-shirt_customiting_diy_chanel_cc_2.jpgchanel-hack_chanel-t-shirt_customiting_diy_chanel_cc_3.jpg
Schmuck von Alex&Chloe, gesehen auf Counterfeit Chic

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Customized bag by maki squarepatch

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Cavalera Fake Chanel T-Shirt, gefunden auf Made in Brazil

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Sprrühschablonen von Pixplosion

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Gefunden bei Monsieur M

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Stickereien von personalizedwithluv

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Flickt Posting von rlkataja

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Tortentraum in Pink von Chantalscakecreations

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Noch so ein Chanek Kuchen von Dolcezza Custom Cakes

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Kuchen, Kuchen und kein Ende: Susie´s Scrumptious Sweets, Caketoppers, Counterfeitchic and hmhcouturecakes and cutoutandkeep

 

 

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