Eiko Ishizawa – Sleeping Bear
15. March 2009 Kunst & Mode
Endlich mal den inneren Bären raus lassen? Eiko Ishizawa´s Sleeping Bear könnte helfen. (more…)
Endlich mal den inneren Bären raus lassen? Eiko Ishizawa´s Sleeping Bear könnte helfen. (more…)

Nachdem Levi van Veluw´s “Light Portraits” bereits auf zahlreichen Blogs präsentiert wurden, möchte ich hier den Blick auf die etwas haarigeren “Natural Transfers” lenken.
Ein Meet´n Greet von Granny Smith und Golden Delicious, arrangiert von Food Stylist Katja Gruijters.









“This collection is based on a guy named Storm. Showing the connection between weather and emotion, he symbolizes the more poetic side of it. When a raincloud bursts into tears and thunder into anger, Storm shows that he is only human.” – Corné Gabriëls
Fotos via Corné Gabriëls




Die Gluejeans ist der neue Streich der selbsternannten Fashionfugitives Gerrit Uittenbogaard und Natasja Martens. Nach ungewöhnlichen Spiegelmasken für den Kopf und poppigen Nadelkissen für den Arm knöpfen – nein besser gesagt, kleben – sich G+N die Beinkleidung vor. Handgemacht und streng limitiert sind die geklebten Jeans, die erst vor wenigen Tagen im Rahmen der Amsterdam International Fashion Week präsentiert wurden. Gluejeans, der Name ist Programm. Nähte werden durch verschieden farbige Klebestreifen ersetzt und nach zweijähriger Testphase können G+N auch eine hohe Qualität und lange Haltbarkeit garantieren. Auf Wusch gibt´s auch die Maßanfertigung ans Bein geklebt und ich finde, Gerrit Uittenbogaard und Natasja Martens liefern eine spannende Alternative zu den Modellen der großen Labels, die den Denim-Markt beherrschen.
Obwohl ich beim Anblick roter Nähte nicht mehr wirklich in Freudentaumel verfalle, muss ich zugeben, dass gerade durch die auffällige und grobe, ungleichmäßige Klebenaht ein besonderer Charme entsteht.
Gluejeans gibt’s in ausgewählten Läden zu kaufen, Maßanfertigungen gibt’s bei G+N in Amsterdam und alle weiteren Infos hier.
Fotos via gluejeans
In den Arbeiten und die Publikationen der in Amsterdam lebenden Künstlerin, Designerin und Theoretikerin Maaike Gottschal dreht sich alles um Gebrauchsformen, Bedeutung Funktion von Kleidung.
United by Stripes ist ein seit 2006 laufendes Kunst- Ausstellungs- und Forschungsprojekt in dem die Bedeutung und der Gebrauch von Streifen auf der Kleidung untersucht wird.
Es sind nicht nur die großen Designer, die Maaike Gottschal unter die Lupe nimmt, sie nahm sich auch der Beleuchtung des Gebrauches und der Funktion von Fußball Trikots, der Bedeutung der Designelemente in Bezug auf Nationalität und Geschichte und der Re-Codierung des Kleidungsstückes „Fußballtrikot” an.
Ich bin auf dieses Projekt gestoßen, weil ich mich beim letzten Deutschlandspiel fragte, wie wohl die unterschiedlichen Trikots-Typographien zustande kommen. Gibt es spezielle Trikot Designer? Wird für jedes Land eine eigene Trikot Typografie entwickelt oder ist die Wahl eher zufällig? Antworten habe ich auf diese Fragen leider noch nicht bekommen – dafür aber ein spannendes Projekt gefunden.
Fotos via Maaike Gottschal/THISISNOTPARIS
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Jessica Dimmock´s Arbeit ist wichtig. Es ist gut, sie gesehen zu haben und gut darüber zu wissen.
Die junge Fotografin zeichnet mit ihrer mehrfach preisgekrönten Fotodokumentation “The Ninth Floor” ein aufwühlendes Portrait einer Gruppe junger Herionabhängiger, die in einem Appartement im 9. Stockwerk eines Hauses in Manhattan, New York, leben.
Die Fotoserie wird noch bis 01. Juni in der Foam Gallery in Amsterdam präsentiert. Wer´s gerade nicht nach Amsterdam schafft findet auf Jessica Dimmock´s Webseite zahlreiche Fotos.
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Obgleich auf what´s wrong with the zoo primär zeitgenössische Mode und progressive Streetwear präsentiert werden, zeige ich einige Bilder aus Dimmock´s Arbeit hier. Die haben nichts mit Style, Mode oder Trends zu tun – Nein – sie sind bewegend, schmerzhaft, schön und schaurig zugleich.
Dieses einzigartige Fotoprojekt zeigt ein Thema, das seit vielen Jahren aktuell ist und es wahrscheinlich noch etliche Jahre sein wird – und durch Jessica Dimmocks Art zu fotografieren nicht reißerisch und voyeuristisch wirkt, sondern den dargestellten Personen selbst in intimen Momenten noch die Würde lässt.
Neben der Themenwahl ist es Jessica Dimmocks Sichtweise, ihre Art, die Protagonisten darzustellen und abzulichten, die mich bewegt. Als Betrachter taucht man ein in die Welt der heroinabhängigen Wohngemeinschaft – mit ihren Freuden und mit ihren Sorgen – ein. Man begleitet die Protagonisten durch den Tag, durch Sorgen und Freuden man entdeckt Hoffnungen und Sehnsüchte die rühren und wird zugleich mit erbarmungsloser Hässlichkeit und der schreienden Einsamkeit eines jeden Protagonisten konfrontiert. Jessica Dimmock hat mit „The Ninthe Floor” über drei Jahre lang ein Portrait geschaffen, das man – einmal gesehen – nicht mehr vergisst.
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Fotos via Jessica Dimmock