Pleasure Principle. Nach Freud ist das Lustprinzip „im Wesentlichen das universelle zweckursächliche Streben des Es nach sofortiger Befriedigung der ihm innewohnenden elementaren Bedürfnisse“. Gemäß der New Yorker Designer Adrian Cowen und Diva Pittala finden wir in Pleasure Principle ein Label, dass traditionelle Sportswear modisch interpretiert. Was dröge klingt ist im Bild bei weitem aufregender. Denn Pleasure Principle legt es nicht nur darauf an unsere elementaren Bedürfnisse nach Bekleidung zu befriedigen, sondern kreiert, ausgehend vom Basic T-Shirts, vielseitig tragbare Jersey-Stücke für Mann und Frau mit einem leichten Hauch Bondage-Chic.
“Cities without gays and rock bands are losing the economic development race”. Nix mit Mode, dafür aber mit Politik und wirklich wichtigen Dingen: In Hamburg steht die “Kreative Klasse” auf. Warum das wichtig und richtig ist, was in Hamburg derzeit geschieht und wie Einwohner, Macher und Denker protestieren, habe ich auf Sounds like Me beschrieben. Hier gehts zum Artikel. Foto von Miguel. (weiterlesen…)
Abinas, Pamu und Cora Kool sind nur die Vorhut. Spanier aka Miguel, Haus- und Hoffotograf für den Zoo und Inspirationsvorbeischicker Nummer 1, war in Tunesien und präsentiert die besten Marken Rip-Offs im sehenswerten Flickr-Set.
JaJaJa, bis Weihnachten ists ja noch eine Weile hin, wer jedoch jetzt schon das Handgeschnitzte im elterlichen Wohnzimmer fürchtet, tut gut daran, bei Oliver Fabel zuzuschlagen. Der Künstler selbst beschreibt sein Werk als ein von ikonografischem Ballast befreites Krippenensemble für den säkularisierten Mystiker oder schwankenden Agnostiker unserer Tage. Und ich sag einfach: Die Krippe des Jahres. (weiterlesen…)
Werte Herrschaften, ganz heimlich still und leise gings in den Urlaub und wieder zurück. 14 Tage selbstverordnete Offline-Ferien haben ihren Zweck erfüllt. Mit 30 Grad und blauem Himmel zeigte sich Spanien von seiner besten Seite und zauberte mich vom ersten Tag an in den Freizeitmodus.
Während mir das Land der Katalanen kulturell und kulinarisch einen Höhepunkt nach dem anderen bot, sah es in modischen Angelegenheiten eher mau aus.
Custo und Desigual nerven in jeder Fußgängerzone wie eh und jeh und abgesehen von einem kleinen spanischen Bademodenlabel war selbst in Barcelona langweiliger Marken Alarm an allen Ecken und Enden. Als ich selbst in den weniger touristischen Stadtteilen keine inspirierenden Läden auftun konnte (der einzig spannende Shop den ich fand, führte skandinavische Modelabels) wendete ich mich lieber dem Altbewährten zu: den spanischen Speisen. (weiterlesen…)
Könnte Design die Welt heile machen, das Kalifornische Designerduo Mike and Maaike würde Gold in Sachen Toleranz machen. Nach den nicht weniger großartigen “Stolen Jewels” hier das einzigartige Religionsregal in dem die wichtigsten religiösen Texte dem Betrachter auf gleicher Höhe entgegen blicken.
Was vor der Streetstyle-Blogger-Ära wohlzum kleinen, wenig beachteten Side-Event der Berlin Fashion Week geraten wäre, gestaltete sich gestern als sympathisches Highlight der Berlin Fashion Week – Die „Common People” Modenschau, inszeniert von Darryl Natale.
Der aus Toronto stammende Gründer von Streetclash und Fotograf für Stil in Berlin brachte im zum zweiten Mal Menschen von der Straße auf den Laufsteg und präsentierte ein erfreuliches Potpourii aus Extravaganz, Kreativität und Freude am Experimentieren mit Mode.
Während in den Tagen zuvor im Mercedes-Benz Fashion Week Zelt die Akkreditierungstickets und Sitzplatzrankings fast ebenso wichtig waren wie gezeigten Designerkreationen, so fiel die Freude an der Mode und das unbefangene Miteinander bei Darryl Natales „Common People” Show umso mehr auf. (weiterlesen…)