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Maria Francesca Pepe – Bathing Beauties

31. Januar 2010 Accessoires & Schmuck, Designer & Labels Judith

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Seit “Art Brut”, Maria Francesca Pepe`s dritter Kollektion, versucht die in London lebende Designerin aus Mode und Schmuck eine ästhetische Einheit zu schaffen in der das eine nicht ohne das andere kann – die Dualität der kleidsamen Elemente quasi ein großes Ganzes ergibt. Ein hehres Ziel, das Anbetracht des gestalterischen Talents der Jungdesignerin auch große Erwartungen weckt. Zumindest bei mir.

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Nachdem ich durch die vorangegangenen, reinen Schmuckkollektionen „Paradoxa“ und „Mucha“ zum Maria Francesca Pepe Bewunderer erste Güte gereift war, stolperte ich zunächst in das große Loch Enttäuschung. Die Verbindung Kleid und Geschmeide konnte das Niveau der Einzigartigkeit, die Pepe`s geometrische und voluminöse Schmuckkollektionen aufwiesen, keineswegs erreichen. Mit der letzten Kollektion „Les fabulous C“ dann die erneute Annäherung. Ich verstand was ich sah und was ich sah fand ich gut. Neu. Frisch. Konsequent. Und natürlich schön wurde die Idee von zwei Disziplinen in einer umgesetzt.Maria-Francesca-Pepe_SS101_9Schön ist die aktuelle Kollektion “Bathing Beauties” mit Sicherheit auch. Art Nouveau Ästhetik trifft auf 40er Jahre Glamour mitsamt träumerischem Video (Screenshots werden hier gezeigt) in dem alles ganz großartig aussieht. Der Blick aufs Lookbook brachte mich jedoch nicht nur rumpelig zurück auf den harten Boden Realität, er enttäuschte mich auch.Maria-Francesca-Pepe_SS101_5

Wieder einmal habe ich das Gefühl, dass der Maria Francesca Pepes Fähigkeit, ungewöhnlichen Schuck zu kreieren und ihn auf einzigartige Weise mit Mode zu verweben, noch keinen Höhepunkt erreicht hat.
Zwar fügen sich die Schmuckstücke charmant in die Kleidkonzepte ein – jene wirken jedoch wie oft gesehene Zeitgeist-Jungdesignerstücke mit Reminiszenz an die alte Zeit.

Vielleicht liegt es an den Fotos, vielleicht verstehe ich einfach nicht –  für mich jedoch ist der Schmuck wieder einmal stärker, als jedes der kleidsamen Stücke aus Stoff. Das eine mag zwar das andere ergänzen, eine atemberaubende Symbiose wie Maria Francesca Pepes Talent sie meines Erachtens verspricht, stelle ich mir jedoch leider anders vor.

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Fotos viaMaria Francesca Pepe.


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