Analog trifft Digital – Emma Cott und der Handycode
21. February 2008 Designer & Labels, Mode 2.0, T-Shirts & HoodiesStell dir vor, du stehst in der U-Bahn, dein Hintermann richtet sein Handy auf dein Shirt und drückt dir daraufhin seine Telefonnummer in die Hand. Dann bist du entweder Teil jener 5% Menschen, bei denen allein ihre pure Anwesenheit genügt um das andere Geschlecht in zügellose Wallung zu bringen oder, du trägst ein Shirt von Emma Cott.
Dank innovativer Technologie ist es nämlich möglich, Informationen, die in zweidimensionalen Barcodes (genannt Mobile Codes) verdichtet wurden, mit einem ganz normalen Fotohandy und der passenden Software zu lesen, bzw. zu entschlüsseln. In Japan scheinbar schon der letzte Schrei, in München bald auch. Das Münchener Label Emma Cott ist neu, frisch und zumindest technisch ganz vorne mit dabei. Im hauseigenen Online-Shop werden Shirts mit zahlreichen (verschlüsselten) Botschaften für sehr akzeptable Preise vertickert und wer mag, kann auch gleich Vorschläge für weitere Shirt-Mitteilungen loswerden. Obwohl ich keinerlei Bedürfnis in mir verspüre der Aussenwelt codierte Botschaften zu übermitteln und ich codierte Slogans wie „You are next”, „love me”, I love BCN” flach und sogar ein ziemlich albern finde, halte ich die Grundidee durchaus für erwähnenswert. Als globaler Trend wird sich die Chose nicht manifestieren…aber mit den richtigen Zutaten: gute Slogans und gute Shirts könnte Emma Cott zumindest nette Gimmicks kreieren.
Photo credits: Emma Cott




















