Polaroid T
26. November 2009 Einkaufen, T-Shirts & Hoodies
von Stolen Girlfriends Club, gesehen bei I don`t like Mondays. (more…)
von Stolen Girlfriends Club, gesehen bei I don`t like Mondays. (more…)
Lange wurde gemunkelt, jetzt ists offiziell: Mary Scherpe, der Kopf hinter dem Blog Stil in Berlin, macht in Print. Der Launch des ersten Stil in Berlin Magazins wird am Samstag
im Kim, Berlingefeiert. Weitere Infos hier. (more…)

InJen Kao`s Lebenslauf müsste neben NYU und Parsons eigentlich auch noch Großmutter stehen. Denn während die Hochschulen für die formale Ausbildung zuständig waren, gab die japanische Großmutter Jen Kao den Sinn für die feinen Zwischentöne zeitlosen Designs mit. Die Liebe zu Details und zur japanischen Folklore kommen ebenso aus der Familie, wie die Hingabe für die Perfektion. Und Jen Kao? Die transportiert den amerikanisch-japanischen Kulturmix in dem sie aufwuchs, in zeitlos schöne Luxusmode für den Tag und für den Abend. Besser kann interkulturelle Arbeit nicht aussehen.

“OK COOL – Das Shopblog für Independent- und Avantgarde-Fashion mit Shoppingtipps, Shoppingguides, Events und kreativen Köpfen aus der Modeszene”. So heissts in der offiziellen Beschreibung des neuen Business-Baby`s von La Lila Lisa. Hier in aller Kürze: OK COOL ist ein Blog, der Shopblog heisst, weil er alles, na zumindest alles Gute, rund ums Einkaufen zeigt. Online, Offline, vor und hinter den Kulissen, Schnäppchen, Veranstaltungen…ach herrje..verführerische Angebote, wohin man auch blickt. Ausgewählt und ausgeschrieben von Lisa. OK COOL. Hingehen. (more…)

Zirkus, Harlekin – schon wieder? Nachdem diese Themen längst auf den Runways abgewickelt wurden und selbst bei Topshop zu sehen waren, eigentlich nicht gerade die Super-Innovation. Und als Abschlussarbeitsthema schon gar kein Brüller. Eigentlich. Denn Karen Segall ist das alles ziemlich Schnuppe. Die Absolventin der Danish Design School hat just ihren Master in visueller Kommunikation in der Tasche und entscheidet sich gegen das Photoshop-Pixelschubsen und für die Verbindung von Mode und Illustration.

Und glücklicherweise macht sie ihre Sache so gut, dass selbst das Zirkusthema noch einmal frisch ins Bild gerückt wird.
Weniger preppy als in der Couture und im Kommerz gehts bei der Dänin zu. Dafür etwas düsterer und rauher. Und zu sagen hat sie auch was. Spot on Textiles veröffentlichte ein Interview in dem sich die junge Designerin umfassend zu ihrer Abschlusskollektion äußert.


Pleasure Principle. Nach Freud ist das Lustprinzip „im Wesentlichen das universelle zweckursächliche Streben des Es nach sofortiger Befriedigung der ihm innewohnenden elementaren Bedürfnisse“. Gemäß der New Yorker Designer Adrian Cowen und Diva Pittala finden wir in Pleasure Principle ein Label, dass traditionelle Sportswear modisch interpretiert. Was dröge klingt ist im Bild bei weitem aufregender. Denn Pleasure Principle legt es nicht nur darauf an unsere elementaren Bedürfnisse nach Bekleidung zu befriedigen, sondern kreiert, ausgehend vom Basic T-Shirts, vielseitig tragbare Jersey-Stücke für Mann und Frau mit einem leichten Hauch Bondage-Chic.




Wenn Raphael Young sagt “This isn`t a clothing item” mag der in Seoul geborene Designer wohl recht haben. Seine Schuhkreationen als Accessoires zu betrachten, wäre purer Frevel. Die Dinger sind keine Outfit-Pimp Module, sie machen das Outfit. Und alles andere hat sich ihnen bitteschön anzupassen. Punkt. Doch seine Behauptung, er würde Couture Schuhe “urbanizen”, kann sich allenfalls auf seine erste Kollektion beziehen.


Was uns der in Paris lebende Designer in seiner zweiten Kollektion präsentiert hat mit den gängigen Schuhdesign-Elementen, Plateau und geometrische Formen, zwar zu tun, ist jedoch vom urbanen prêt-a-porter soweit entfernt wie meine COS Jeans vom Luxus-Denim. Was wir hier sehen ist futuristische Fuß-Couture für Auserlesene. Während die Raphael Young`s Sommerkollektion noch viele Füße zieren konnte, zieht der Jungdesigner das Tragelevel seiner Schuhe in die Sphären angstbefreiter Modeexperten. Ich hingegen, bin etwas eingeschüchtert von diesen futuristisch anmutenden Stücken.